Der Hyundai i30 im Detail_1: Konzept, Markt und Hintergrund

Neuer Charaktertyp verknüpft Vernunft mit Vergnügen

  • Zweite Generation des meistverkauften Hyundai Modells ist ein echter Europäer
  • Drei Karosserievarianten im Angebot - neben Fünftürer sind Coupe und Kombi lieferbar
  • Europaweites Verkaufsziel liegt bei 120.000 Neuzulassungen pro Jahr

Mit völlig neuem Design, einem für die Fahrzeugkategorie ungewöhnlich großzügigen Platzangebot sowie besonders sparsamen und umweltfreundlichen Motoren tritt die zweite Generation des i30 seit dem Frühjahr 2012 in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers. Zudem bietet der erstmals in drei Karosserievarianten angebotene Kompaktwagen zahlreiche innovative technische Lösungen. Dabei legt der Neuling, der zunächst als 4,30 Meter lange, 1,78 Meter breite und in der Höhe 1,47 Meter messende fünftürige Schrägheckversion startete, in allen Belangen gegenüber seinem Vorgänger zu und setzt neue Maßstäbe für die Marke im europäischen C-Segment. Insbesondere eine weiter verbesserte Material- und Fertigungsqualität zählt zu den Hauptmerkmalen der zweiten Generation. Ziel der federführenden Ingenieure im europäischen Hyundai Entwicklungszentrum in Rüsselsheim war es, in den Bereichen Kraftstoffeffizienz, Fahrkomfort und Handling höchsten Anforderungen gerecht zu werden. Komplett neu entwickelt, soll der i30 die Absatzzahlen der Erstauflage – für sie entschieden sich in Europa seit 2007 über 400.000 Käufer – übertreffen. Deshalb gibt es neben der fünftürigen Schräghecklimousine noch eine Kombi- und eine dreitürige Coupe-Variante.

Gelungene Verbindung: Dynamisches Design trifft Top- Raumökonomie

Das Erfolgsrezept, das schon den i30 der ersten Generation zum meistverkauften Hyundai Modell in Europa gemacht hat, wurde für die Neuauflage weiter verfeinert. Beispiel Design: Die Formensprache Fluidic Sculpture, die Hyundai mit der Vorstellung der ersten i30-Generation 2007 etablierte, wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und gibt dem neuen i30 ein unverwechselbares äußeres Erscheinungsbild. Was hinzu kommt: Neue Stil-Elemente wie beispielsweise die betonten Kotflügel verhelfen dem i30 zu einer besonders kraftvollen und sportlichen Erscheinung. Ohne bedeutende Aspekte wie Platzangebot oder Funktionalität zu vernachlässigen, verkörpert der i30 verstärkt die Werte Qualität und Ausstrahlung. Denn gerade in der europäischen Kompaktklasse sind emotionale Faktoren wie das Design von besonderer Bedeutung. Im C-Segment mit dem größten Absatzvolumen in Europa sind alle großen Automobilhersteller aktiv. Nur wer es schafft, sich aus der breiten Masse herauszuheben, wer sowohl faszinierendes Design wie auch funktionale Tugenden miteinander verbindet, wird sich im heiß umkämpften Markt durchsetzen. Der i30 bietet das Beste aus zwei Welten: Der ausgeprägte Charakter des i30 verknüpft sich auf überzeugende Weise mit hohem technischem Know-how. Kaum ein Fahrzeug in dieser Klasse bietet mehr Platz für Insassen und Gepäck, kaum ein anderes Modell bringt Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz auf solch überzeugende Weise zusammen. Beste Voraussetzungen, um den Erfolg des Vorgängers weiter fortzusetzen.

Erfolgreicher Aufsteiger: i30 in Europa auf dem Weg in die Spitzengruppe

Die erste Generation des i30 konnte sich innerhalb von nur fünf Jahren in der Spitzengruppe der Kompaktwagen etablieren und 2010 mit 115.000 Neuzulassungen einen absoluten Verkaufsrekord erzielen – nie zuvor wurden mehr Fahrzeuge eines Hyundai Modells in Europa abgesetzt. Von weniger als einem Prozent Marktanteil im Premierenjahr steigerte sich der i30 im C- Segment bis auf 4,8 Prozent Marktanteil. Daran knüpft die neue Generation an. Ziel von Hyundai ist es, das jährliche Absatzvolumen europaweit auf 120.000 Einheiten zu steigern. Die Rahmenbedingungen sind gut, denn Experten erwarten innerhalb der nächsten drei Jahre ein Wachstum in der Kompaktklasse. Von derzeit knapp 2,3 Millionen Zulassungen im C-Segment sollen die Absatzzahlen bis Ende 2014 wieder auf mehr als 2,4 Millionen steigen. Damit hebt das C-Segment seine Rolle als wichtigste Fahrzeugklasse wieder deutlich hervor – 17 Prozent aller verkauften Pkw-Modelle entfallen auf diese Kategorie. In Deutschland spielen die Kompaktwagen eine noch größere Rolle: Mit rund 800.000 Neuzulassungen pro Jahr entfällt etwa jedes vierte erstmals für den Straßenverkehr angemeldete Fahrzeug auf diese Klasse. Der i30 erreicht hierzulande rund 30.000 Neuzulassungen pro Jahr, was einem Segmentanteil von etwa vier Prozent entspricht.

Weitere neue Kunden spricht der i30 seit 2013 dank der dreitürigen Schrägheckversion an, die erstmals angeboten wird. Zwar machen die Fünftürer europaweit den Großteil der Verkäufe im C-Segment aus, da zwei von drei verkauften Kompaktwagen auf diese Karosserievariante entfallen. Aber immerhin knapp zehn Prozent sind Dreitürer – bei einem Gesamtabsatzvolumen von 2,3 Millionen entspricht dies einer Größenordnung von deutlich mehr als 200.000 Fahrzeugen. Optimal auf den Markt zugeschnitten wurde das Motorenangebot mit Aggregaten zwischen 1,4 und 1,6 Litern Hubraum. Sowohl bei den Otto- wie bei den Dieselmotoren, deren Anteile auf dem europäischen Markt in etwa gleich hoch sind, verlassen rund vier von fünf Kompaktwagen mit einem Motor dieser Größenordnung die Schauräume der Autohändler in Europa. Auch bei den Leistungsklassen folgt der i30, der je nach Triebwerk zwischen 66 kW (90 PS) und 99 kW (135 PS) Leistung bietet, der größten Nachfrage: Etwa zwei Drittel aller Kompaktwagen in Europa liegen mit ihrer Leistung innerhalb dieses Spektrums. Diese Werte verdeutlichen, dass das so genannte Downsizing zunimmt. Hatten vor einigen Jahren beispielsweise noch mehr als die Hälfte aller Kompaktwagen mit Dieselmotoren mehr als 1,7 Liter Hubraum, sind es derzeit nur noch etwa 25 Prozent.

Gefragtes Trio: Schrägheck ist meistverkaufte Variante

Nach Einführung aller Modellvarianten sollen europaweit 65 Prozent auf die fünftürige Schrägheckversion, 25 Prozent auf die Kombivariante sowie zehn Prozent der Neuzulassungen auf den neuen Dreitürer entfallen. Wie der Vorgänger läuft auch der neue i30 im tschechischen Hyundai Werk in Nosovice vom Band.

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Der Hyundai i30 im Detail_2: Design, Karosserie und Sicherheit

Begeisternde Dynamik für die Kompaktklasse

  • Form und Funktion beim i30 harmonisch im Einklang
  • Knieairbag ergänzt umfangreiche Sicherheitsausstattung
  • Xenon-Licht und adaptives Fahrlicht als Option

Wer in der Kompaktklasse ein praktisches Auto zum günstigen Preis anbietet und auf Eigenschaften wie Ausstrahlung und Charakter verzichtet, wird kaum die Herzen der Autokäufer erobern. Wer dagegen nur auf die Emotionen setzt, wird mit seinem Produkt beim täglichen Gebrauch Schwächen offenbaren. Der Hyundai i30 geht deshalb seinen eigenen Weg: Charismatisch im Design, nützlich im Alltag, dazu so preisgünstig, dass er für viele Menschen erschwinglich ist – auf diesen Nenner lässt sich der Charakter des Neulings bringen. Er zeigt damit eindrucksvoll, dass Form und Funktion eine harmonische Verbindung bilden können. Denn was gut und praktisch ist – etwa das großzügige Platzangebot im Innen- und im Gepäckraum – darf Freude bereiten, wenn man es nutzt. Deshalb erhielt die zweite Generation des Kompaktwagens eine begeisternde Formensprache mit vielen pfiffigen Detaillösungen. “Wir haben dem i30 starke, fließende Linien gegeben“, erläutert Thomas Bürkle, der europäische Hyundai Chefdesigner. “So wirkt er auch im Stand athletisch, weil er kontinuierlich Bewegung ausstrahlt. Dynamische Proportionen verleihen ihm Selbstbewusstsein. Er greift typische Stilelemente des Mittelklassemodells i40 auf. Damit lässt sich die Design-DNA von Hyundai für jedermann sofort finden.“

Stilvolle Verwandtschaft: Neuling nimmt Anleihen beim i40

Wie der größere Bruder repräsentiert auch der i30 die von Hyundai entwickelte Formensprache Fluidic Sculpture. Inspiriert von der Natur, verleiht sie den Modellen des weltweit fünftgrößten Automobilherstellers besondere Dynamik. Ausgeprägte Sicken und Kanten, die über die Karosserie zu fließen scheinen, sorgen für eine kraftvolle Form. Auf großen Flächen wie den Seitenpartien oder der Motorhaube ermöglichen sie spannende Wechselspiele zwischen Licht und Schatten, was den Fahrzeugen mehr Räumlichkeit verleiht. Das trifft auch auf den i30 zu, der sich mit markentypischem Hexagonal- Kühlergrill auf den ersten Blick als Hyundai zu erkennen gibt.

Markante Formensprache: Hexagonalgrill für den eigenen Charakter

Den Blick von vorne zieht das prägnante Logo im Zentrum der sechseckigen Lüftungsöffnung, das oberhalb einer geschwungenen Querspange in Wagenfarbe positioniert ist, an. Elemente wie die großflächigen Scheinwerfer und die markanten Charakterlinien am seitlichen äußeren Rand der Motorhaube sind darauf ausgerichtet. Zudem fallen sofort die ausgeprägten Radhäuser auf: Zusammen mit der sich im Querschnitt nach oben hin verjüngenden Motorhaube, der im Randbereich betonten Stoßfänger sowie der nach außen gewölbten Scheinwerfer-Klarverglasung wirkt der i30 stämmig und muskulös. Unterstrichen wird dieser Eindruck von den weit außen stehenden Rädern. Seine Athletik erhält der i30 auch durch die gegenüber seinem Vorgänger erheblich größere Spurweite: Das Plus zwischen den Rädern beträgt vorne bis zu 17 und hinten bis zu 32 Millimeter, während die Fahrzeugbreite nur um fünf Millimeter zunahm.

Das dynamische Design findet in der Seitenpartie seinen Fortgang. Während sich aus den Kanten der Motorhaube heraus ein schwungvoller Dachbogen über die Karosserie zieht und vom oberen Fensterabschluss begleitet wird, vollzieht die untere Fensterlinie zunächst einen sanften Bogen nach unten. Damit stellt sie eine optische Verbindung zum vorderen Kotflügel her, der die Rundung des Rades in einem großen Bogen nachzeichnet. Das gibt der vorderen Karosseriepartie ein ungewöhnlich athletisches Erscheinungsbild. Und auch im weiteren Verlauf der Seitenpartie verschreibt sich der i30 ganz der Sportlichkeit: Parallel zum unteren Fensterabschluss steigt eine seitliche Charakterlinie bis zur C-Säule an. Auf ihrer Höhe befinden sich die harmonisch integrierten Türgriffe. Für zusätzlichen Schwung sorgt ein oberhalb des Seitenschwellers verlaufender Falz, der gleichfalls nach hinten ansteigt. Die beiden linienförmigen Falzungen sorgen dafür, dass der i30 aus jedem Blickwinkel einen neuen Eindruck hinterlässt. Statt geglätteter Routine bietet er so Abwechslung und Vielschichtigkeit.

Dass der i30 völlig neue Perspektiven aufzeigt, unterstreicht besonders die Heckpartie. Denn die ansteigende obere Charakterlinie vollführt unmittelbar über der Mittelachse des hinteren Rades einen nach unten abbiegenden Kurs. Damit wird die Linienführung vom vorderen Kotflügel aufgenommen: Der Bogen nimmt wieder die Form des Rades auf und schafft es so, trotz der kompakten Bauweise auch dem hinteren Kotflügel einen sportlichen Schwung zu verleihen. Die Dynamik der ansteigenden Seitenlinie führen die spitz nach vorne zulaufenden Rückleuchten fort. Die Eigenständigkeit der Seitenpartie vervollständigt der lange Radstand und die damit verbundenen geringen Karosserieüberhänge. Zur sportlichen Silhouette trägt auch die gegenüber dem Vorgänger stärker geneigte Frontscheibe bei, die zudem zehn Millimeter niedriger beginnt. Auf die Innenraumgröße hat dies keine Auswirkungen, weil die untere Einbaulinie zugleich um 26 Millimeter nach vorne versetzt wurde. Praktischen Nutzen hat zudem das dritte Seitenfenster, das sich hinter den Fondtüren findet. Es gewährleistet auch nach schräg hinten eine gute Sicht aus dem Fahrzeug. Kompakt, kraftvoll und charakteristisch ist der Heck-Abschluss, der mit einem üppig dimensionierten Stoßfänger, quer angeordneten Rückleuchten und dem markanten Dachkantenspoiler neue Akzente im Vergleich zum Vorgänger setzt. Markantes Detail: Im hinteren Stoßfänger setzt sich die seitlich ansteigende und dann bogenförmig nach unten abbiegende Charakterlinie fort. Das Design des i30 findet so seinen harmonischen Abschluss.

Verborgene Stärken: Karosseriestruktur gezielt versteift

Das mitreißende Erscheinungsbild des i30 geht auf die kreative Arbeit der Designer um Thomas Bürkle zurück, unter dem Blech dagegen wirkt sich die Arbeit von Karosseriebauern und Ingenieuren aus. Ihre Aufgabe war es, dem attraktiven Äußeren einen soliden Aufbau zu geben, um maximale Crashvorsorge zu bieten. So finden sich beim i30 in großer Zahl hochfeste und feuerverzinkte Stahlsorten, die an besonders neuralgischen Stellen die Karosseriestruktur weiter verbessern und bestmögliche Voraussetzungen für den Schutz der Insassen liefern. Sie sind beispielsweise in der gesamten Bodengruppe, in Dach- und Seitenschwellern sowie im Bereich der Dachsäulen platziert. Insbesondere rund um B- und C-Säule ist der Karosserieaufbau jeweils in Form eines Überrollbügels verstärkt. Weitere Verstärkungen finden sich in den vorderen Längsholmen, am Übergang zur Fahrgastzelle sowie in der Spritzwand. Gegenüber dem Vorgänger gewachsen ist der Seitenaufprallschutz in den Türen, die B-Säule und die mittlere Dachquerstrebe. Ein weiteres wichtiges Detail zur Verbesserung der Stabilität sind die so genannten Resonatoren, die etwa im Dachbereich eingesetzt werden.

Ebenso wie die umfangreichen Crash- und Rostvorsorgemaßnahmen im Verborgenen schlummern, bleiben auch die vielen Bestandteile der umfangreichen Sicherheitsausstattung im Hintergrund. Bis zu sieben Airbags schützen im Fall eines Crashs die Insassen, darunter erstmals in der Hyundai Kompaktklasse auch ein Knieairbag für den Fahrer, der in den Ausstattungslinien Trend und Style serienmäßig an Bord ist. Die Insassen können sich zudem auf Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags vorne und Vorhangairbags verlassen, die sich etwa bei einem Überschlag über der gesamten Breite der Seitenfenster entfalten. Fünf Dreipunkt- Automatiksicherheitsgurte, vorne mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer, höhenverstellbare Kopfstützen auf allen fünf Sitzplätzen, vorne bei Trend und Style auch neigungsverstellbar, und Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren hinteren Sitzplätzen vervollständigen die passive Sicherheitsausstattung des i30. Wer sein Kleinkind in einem Reboard-Kindersitz lieber auf dem Beifahrersitz transportieren möchte, kann auch dies ohne Sorge tun – der dortige Airbag lässt sich abschalten.

Auch zahlreiche aktive Sicherheitssysteme finden sich an Bord. Das Antiblockiersystem ergänzt ein Bremsassistent, der im Notfall automatisch die volle Verzögerungsleistung der großzügig dimensionierten Anlage mit Scheibenbremsen rundum abruft. Zum elektronischen Stabilitätsprogramm gesellt sich nicht nur eine Traktionskontrolle, sondern auch VSM. Dieses Vehicle Stability Management genannte System verhindert durch gezielte Korrekturen an der elektrisch betriebenen Servolenkung insbesondere ein Ausbrechen des Wagens beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Straßenbelägen. Seinen Einsatz regeln Sensoren, die Geschwindigkeit, Gaspedalstellung und Lenkeinschlag überwachen. VSM unterstützt den Fahrer außerdem beim Vermeiden von Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs.

Adaptives Fahrlicht: Xenon-Scheinwerfer denken dank AFLS mit

Serienmäßig in allen Varianten des i30 ist der Berganfahrassistent HAC, eine höhen- wie längsverstellbare Sicherheitslenksäule und Nebelscheinwerfer. Zudem geben sich alle Modellversionen im Straßenverkehr mit LED- Tagfahrleuchten zu erkennen. Eine Außentemperaturanzeige hilft, Gefahren durch Glatteis rechtzeitig zu erkennen, und die Komfortfunktion des Blinkers, mit welcher der Richtungsanzeiger bei einmaliger Betätigung drei Mal blinkt, macht es dem Fahrer so einfach wie möglich, anderen Verkehrsteilnehmern etwa einen Spurwechsel anzukündigen. Frühzeitige Information ist auch die Aufgabe der Notfallfunktion beim Bremsen: Wird starker Druck auf das Pedal ausgeübt, schaltet sich automatisch die Warnblinkanlage ein. Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel - auf der Fahrerseite aspärisch geformt - sorgen für klare Sicht nach hinten. Die Sicherheit erhöhen darüber hinaus ab der Ausstattungslinie Trend ein Lichtsensor, statisches Kurvenlicht und in die Außenspiegel integrierte Blinkleuchten. Im i30 Style kommen zusätzlich ein Regensensor und ein automatisch abblendender Innenspiegel hinzu. Erstmals bietet Hyundai für ein Kompaktklassemodell als Option Xenon-Licht an, das zusammen mit automatischer Leuchtweitenregulierung, Scheinwerferreinigungsanlage und adaptivem Fahrlichtsystem geliefert wird. Die Adaptive Front Lighting System (AFLS) genannte Technik passt die Ausleuchtung der Straße wechselnden Bedingungen an, leuchtet also weit, wenn es auf der Autobahn zügig vorangeht, und legt den Fokus auf den Bereich vor dem Fahrzeug, wenn der i30 beispielsweise auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist.

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Der Hyundai i30 im Detail_3: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Form und Funktion in stilvollem Ambiente

  • i30 bietet großzügiges Platzangebot
  • Drei Ausstattungslinien für Komfort nach Wunsch
  • Verarbeitung und Materialauswahl auf hohem Niveau

So wie sich der i30 von außen schon auf den ersten Blick als Hyundai Modell zu erkennen gibt, so charakteristisch ist auch der Innenraum. Das Interieur wird wesentlich vom funktional-formschönen Armaturenbrett geprägt, in dessen Zentrum die V-förmige Mittelkonsole sitzt. Charakteristisch sind darüber hinaus das üppige Platzangebot – eines der größten im Wettbewerbsumfeld des i30 –, die hochwertigen Materialien und das stilvolle Ambiente. Für den Fahrer schuf Hyundai ein funktionales Umfeld, in dem sich alle Bedienelemente leicht erreichen lassen. Alle Insassen nehmen auf ergonomischen Sitzen Platz, die auch auf langen Strecken ein hohes Maß an Komfort bieten. Das Kompaktmodell, das in den Ausstattungslinien Classic, Trend und Style angeboten wird, bietet darüber hinaus eine Vielzahl an praktischen Ausstattungselementen, die den Aufenthalt an Bord zum Erlebnis machen.

Neues Maß: Innenraum in vielen Belangen gewachsen

Wer im i30 Platz nimmt, wird sogleich die gewachsenen Innenraummaße registrieren. So sorgen bei den Vornsitzenden die Kopffreiheit mit einem Plus von 30 Millimetern, der Beinraum mit einem Wachstum von elf Millimetern und die zur Verfügung stehende Breite auf Schulterhöhe, die um 14 Millimeter zunahm, für ein in vielerlei Hinsicht luftigeres Raumgefühl. Die Fondpassagiere können sich über mehr Bewegungsspielraum für den Oberkörper freuen, denn dort macht das Plus in der Innenraumbreite auf Schulterhöhe fünf Millimeter aus. Als angenehm werden die Mitfahrer auf der Rücksitzbank zudem den geschrumpften Mitteltunnel empfinden: Er ragt nun nicht mehr 133 Millimeter weit aus dem Boden heraus, sondern nur noch 54 Millimeter. Erheblich zugelegt hat dagegen der Gepäckraum: Er nimmt in Normalstellung der Rücksitzbank 378 Liter Volumen auf, 38 Liter oder elf Prozent mehr als beim Vorgänger. Dies geht vor allem auf das Wachstum in der Breite (plus 41 Millimeter) und in der Höhe (plus sechs Millimeter) zurück. Dank im Verhältnis 60:40 getrennt umlegbarer Rücksitzbank und -lehnen lässt er sich auf bis zu 1.316 Liter vergrößern – ein Wert, mit dem der i30 den Großteil seiner Wettbewerber hinter sich lässt. Ein weiterer Vorteil: Werden die hinteren Sitzplätze weggeklappt, ergibt sich ein ebener Gepäckraumboden. So wie die vier großen Türen einen problemlosen Zugang zu den Sitzplätzen ermöglichen, so macht auch die weit öffnende Heckklappe das Be- und Entladen zum Kinderspiel: Die Öffnung wuchs vor allem in der Breite und misst nun 141 Millimeter mehr. Aufnahmefähig zeigt sich der i30 aber auch in vielen Details: In den vorderen Türen finden 1,5 Liter große Flaschen einen sicheren Platz, die hinteren Portale können nun ebenfalls jeweils eine Flasche aufnehmen, und die Größe des Handschuhfachs wuchs um immerhin 38 Prozent auf ein Volumen von acht Litern.

Beeindruckende Verarbeitung: Kompaktklasse bis ins Detail mit Top- Finish

So sehr der großdimensionierte Innenraum praktischen Nutzen hat, so angenehm wird der Aufenthalt an Bord durch das hochwertige Ambiente. Denn der i30 verwöhnt seine Insassen mit ungewöhnlichen optischen und haptischen Eindrücken. Kunststoffe mit weicher Oberfläche, edle Applikationen im Alu-Look oder feine Stoffe schaffen echte Wohlfühl-Atmosphäre. Je nach Ausstattung lässt sich das Interieur mit glänzendem Klavierlack oder duftendem Leder weiter in Richtung Luxus aufwerten.

Solidität hat sich der i30 auf die Fahnen geschrieben. Er beweist es mit sattem Klang, wenn die Tür zuschlägt, mit präziser Verarbeitung bis ins Detail, mit sauber einrastenden Hebeln und Reglern. Besonders wohlfühlen wird sich der Fahrer. Er verfügt über einen ganz nach seinen Bedürfnissen ausgerichteten Arbeitsplatz mit vielfach verstellbarem Sitz, höhen- und längsverstellbarem Lenkrad im typischen Hyundai Vierspeichen-Look und leicht erreichbarem, gut zur Hand liegendem Schalthebel. Zwei Rundinstrumente im direkten Blickfeld informieren über Geschwindigkeit und Drehzahl, dazwischen befinden sich der Monitor des serienmäßigen Bordcomputers sowie Kühltemperatur- und Tankanzeige. Während die wichtigsten Schalter und Hebel direkt um das Lenkrad herum positioniert sind, finden sich seltener benötigte Knöpfe und Regler jeweils links oder rechts vom Lenkrad im unteren Bereich des Armaturenbretts. Sowohl vom Fahrer wie vom Beifahrer aus optimal zu erreichen sind Audio- oder Navigationssystem sowie die Klimaanlage: Sie sitzen im oberen Teil der Mittelkonsole, beim Blick etwa auf den Monitor bleibt genug Aufmerksamkeit für das Geschehen im Straßenverkehr. Wie bei Hyundai üblich, finden sich auch beim i30 im unteren Bereich, oberhalb eines großen Ablagefachs vor dem Schalthebel, die serienmäßigen Anschlussmöglichkeiten für MP3-Spieler oder iPod.

Neue Techniklösung: Variable Servolenkung Flex Steer für alle Modelle

Ohnehin zeigt sich der i30 großzügig, was den Umfang der Ausstattung angeht. Schon beim Einstiegsmodell, der Ausstattungslinie Classic, sind Annehmlichkeiten wie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorne, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel und Klimaanlage inklusive kühlbarem Handschuhfach selbstverständlich. Auch eine Audioanlage mit vier Lautsprechern, RDS-Radio und CD-Player befindet sich, ebenso wie Bordcomputer, ein separates Brillenfach sowie zwei Leseleuchten vorne und eine 12-Volt-Steckdose an Bord. Alle i30-Modelle geben sich äußerlich durch serienmäßige Nebelscheinwerfer und das auffällige LED-Tagfahrlicht zu erkennen. Eine ganz besondere technische Ausstattung verbirgt sich hinter einem kleinen Knöpfchen im Lenkrad: Flex Steer nennt sich die serienmäßige, in drei Stufen regelbare Unterstützung der elektro-mechanischen Servolenkung. Der Fahrer kann zwischen den Stufen Normal für alle Fahrsituationen, Comfort für besonders leichtgängiges Einparken oder Rangieren auf engen Flächen und Sport wählen. Diese speziell für zügiges Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften vorgesehene Einstellung reduziert die Servounterstützung und ermöglicht dem Fahrer dadurch präziseres Steuern. Die Ausstattungslinie Classic, ausgerüstet mit 15-Zoll-Felgen und formschönen Radzierblenden, wird in den Motorversionen 1.4 und 1.4 CRDi angeboten.

Noch mehr Komfort bietet die Ausstattungslinie Trend. Sie zeichnen zusätzlich zum Classic unter anderem auf Knopfdruck einklappbare Außenspiegel inklusive integrierten Blinkleuchten, Einparkhilfe hinten und Leichtmetallfelgen im 15-Zoll-Format aus. Zudem sind die Türgriffe in Wagenfarbe lackiert. Nach dem Einstieg fallen die Sitzbezüge in höherwertiger Stoffqualität, der Lederbezug für Lenkrad und Schalthebel sowie die verchromten Türinnengriffe auf. Die Audioanlage werten zwei separate Hochtöner auf, auch lässt sie sich im Trend über Lenkradtasten bedienen. Während Lichtsensor und Kurvenlicht den Fahrer entlasten, freuen sich die Fondpassagiere über elektrische Fensterheber auch hinten, Ablagetaschen an der Rückseite der Vordersitzlehnen und zwei weitere Getränkehalter. Der Bequemlichkeit dient eine Höhenverstellung auch für den Beifahrersitz und die Mittelarmlehne vorne mit Ablagefach. Für den Anschluss beispielsweise einer Kühlbox befindet sich im Gepäckraum eine weitere 12-Volt-Steckdose. Die Ausstattungslinie Trend lässt sich mit dem kompletten Motorenangebot koppeln – exklusiv steht die stärkere Version des 1,6-Liter-Dieselmotors als verbrauchsoptimierte blue-Variante für den i30 Trend zur Verfügung. Sie verfügt nicht nur über Reifen mit reduziertem Rollwiderstand, sondern zugleich über die Start-/Stop-Automatik Idle Stop & Go, kurz ISG.

Zur Wohlfühl-Lounge wird der i30-Innenraum, wenn der Kompaktwagen in der Ausstattungslinie Style geliefert wird. Die Sitze sind dann in einer attraktiven Stoff-/Leder-Kombination bezogen und verfügen vorne über Sitzheizung. Alu-Applikationen schmücken Armaturenbrett, Türverkleidungen und Lenkrad. Eine Klimaautomatik hält selbstständig die voreingestellte Temperatur. Das Gleiche vermag die Geschwindigkeitsregelanlage, die einen Speedlimiter enthält, mit dem Tempo zu leisten. Ohne Zutun arbeiten auch der Regensensor und der automatisch abblendende Innenspiegel. Auf Wunsch aktiviert der Style den Scheibenwischer-Enteiser für die Frontscheibe. Das Telefonieren erleichtert schließlich die Bluetooth-Freisprecheinrichtung der Audioanlage. Und selbst der Zugang wird zum Kinderspiel: Dank Smart-Key- System kann der Autoschlüssel getrost in der Tasche bleiben – der i30 erkennt, wenn sich der Fahrer nähert und entriegelt das Fahrzeug dann beim Betätigen einer kleinen Druckplatte auf dem Türgriff. Zum Starten des Motors findet sich statt eines Zündschlosses ein Start-/Stop-Knopf.

Auch beim äußeren Erscheinungsbild lässt der i30 Style keinen Zweifel an seinem Status als Top-Modell aufkommen: 16-Zoll-Leichtmetallfelgen unterstreichen den sportlichen Charakter, eine Fenstereinfassung mit Chromleiste liefert feine Akzente. Die verchromten Türgriffe sind ebenso beleuchtet wie die Außenspiegel: Sie tauchen das Umfeld des i30 bei Dunkelheit in sanftes Licht. Den i30 in Ausstattungslinie Style bietet Hyundai in Kombination mit den beiden Benzinmotoren sowie dem in zwei Leistungsstufen verfügbaren 1,6-Liter-Diesel an.

Eigene Wünsche: Attraktive Optionen steigern Komfort und Wohlbefinden

Für den i30 stehen eine ganze Reihe von Optionen, mit denen sich auch ganz besondere Wünsche in den Bereichen Komfort oder Technik erfüllen lassen, zur Verfügung. Darunter beispielsweise erstmals in einem Modell der Hyundai Kompaktklasse Xenon-Licht oder eine elektrische Parkbremse. Außerdem stehen für alle Modelle Metallic- oder Mineraleffekt-Lackierungen in neun verschiedenen und zum Teil exklusiv für den i30 erhältlichen Tönen sowie für Trend und Style ein großflächiges Panorama-Hub-/ Schiebedach aus Sicherheitsglas zur Wahl. Es lässt den Innenraum auf Wunsch mit Tageslicht erhellen, der vordere Teil öffnet sich auf Knopfdruck. Für die beiden gehobenen Ausstattungslinien steht darüber hinaus ein Navigationssystem mit Kartendarstellung auf einem sieben Zoll großen Touchscreen-Farbmonitor in der Liste der optionalen Extras. Das System beinhaltet auch eine Rückfahrkamera, die sich schmutzgeschützt unter dem Hyundai Logo auf der Heckklappe verbirgt. Wird sie durch das Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert, klappt das Logo automatisch in Schrägposition und gibt der Kamera so den Blick auf den Bereich hinter dem Fahrzeug frei.

Weitere Extras hat Hyundai für jede Ausstattung in attraktiven Paketen zusammengefasst. Für den i30 Classic zum Beispiel ist neben Leichtmetallfelgen das so genannte Funktions-Paket lieferbar. Es umfasst eine Bluetooth- Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone, zwei separate Hochtöner und eine Lenkradfernbedienung für die Audioanlage, eine zusätzliche 12-Volt-Steckdose im Gepäckraum sowie die Mittelarmlehne vorne inklusive Staufach. Das Einparken erleichtert zudem die Einparkunterstützung hinten, die dank vier Sensoren auf Hindernisse hinter dem Wagen aufmerksam macht.

In der Ausstattungslinie Trend steht das Klima-Paket zur Wahl. Es beinhaltet eine Klimaautomatik mit Zweizonen-Temperaturregelung, Sitzheizung vorne und Windschutzscheibe mit Sonnenschutzkeil. Exklusiv für den Trend ist darüber hinaus das Plus-Paket im Programm. Es wertet mit 16- Zoll-Leichtmetallfelgen und Chromzierleiste für die Fensterrahmeneinfassung den Wagen nicht nur äußerlich auf. So kann sich der Fahrer über Unterstützung durch Einparkunterstützung vorne, Regensensor, Scheibenwischer-Enteiser und Geschwindigkeitsregelanlage mit Speedlimiter freuen. Außerdem zählen die Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die längsverstellbare Mittelarmlehne zum Paket.

Luxuriöse Beigaben: Premium-Paket mit hochwertigen Ausstattungsdetails

Zwei weitere Options-Pakete bietet Hyundai für den i30 Trend und den i30 Style an. Das Licht-Paket umfasst Xenon-Scheinwerfer inklusive Scheinwerferreinigungsanlage und automatischer Leuchtweitenregulierung sowie eine Ablagebox unter dem Gepäckraumboden. Außerdem zählt eine hochauflösende TFT-LCD-Instrumentenanzeige dazu, welche die Angaben des Bordcomputers sowie diverse weitere Informationen wie etwa die Einstellung von Flex Steer animiert wiedergibt. Das Premium-Paket verfeinert den i30 mit hochwertigen Ausstattungsdetails: Die Passagiere nehmen auf schwarzen oder beigen Ledersitzen Platz, der Fahrer findet dank der elektrischen Sitzverstellung zügig die richtige Sitzposition. Für die elektrischen Fensterheber stehen nun eine automatische Auf- und Ab-Funktion und Einklemmschutz rundum zur Verfügung, ein gutes Klima für die Fondpassagiere stellt der Luftauslass am Mitteltunnel hinten sicher. Schließlich bleibt der i30 dank elektrischer Parkbremse auf Knopfdruck zuverlässig auch auf Steigungen oder Gefällen stehen.

Angenehme Kulisse: Feinarbeit merzt ungewollte Geräuschquellen aus

Material und Verarbeitung beim i30 liefern Top-Qualität – gleiches gilt für die umfangreichen Maßnahmen zur Steigerung des Geräuschkomforts, die für das Modelljahr 2014 weiter verbessert wurden. Die gute Aerodynamik des i30 mit einem cW-Wert von 0,30 bietet bereits beste Voraussetzungen für geringe Windgeräusche. Dazu wurden in vielen Details neue Lösungen gefunden – die Türgriffe etwa erhielten spezielle Vertiefungen, um jegliche Quellen für unangenehme Windgeräusche auszuschließen. Auch die solide Struktur der Karosserie trägt ihren Teil bei: Spezielle Verstärkungen zum Beispiel an den Übergangsstellen von Längs- und Querträgern zu den Dachsäulen verbessern nicht nur das Crashverhalten, sondern reduzieren zugleich unerwünschte Vibrationen. Ein eigens entwickelter Kunststoffschild im Bereich der Türöffnungen schließlich sorgt für optimales Anliegen der vier Türen und macht möglichen Störungsquellen den Garaus. Was hinzu kommt: Großzügig verbauten die Hyundai Techniker Dämm-Materialien nicht nur an üblichen Stellen wie Spritzwand, Motorhaube oder dem Gepäckraumboden. Zusätzlich identifizierten die Ingenieure sechs neuralgische Positionen im Bereich der Dachsäulen, die gezielt mit Schaum befüllt wurden.

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Der Hyundai i30 im Detail_4: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Spaß beim Fahren, sparen beim Verbrauch

  • Fünf Motorvarianten stehen zur Wahl
  • Spritsparmeister i30 blue 1.6 CRDi senkt CO2-Ausstoß unter die 100-Gramm-Grenze
  • Variable Unterstützung Flex Steer für Servolenkung serienmäßig

Wer glaubt, der i30 sei ein Schönling ohne Substanz, wird dank seiner fortschrittlichen Technik eines Besseren belehrt. Denn außer mit seinem attraktiven Design und den üppigen Platzverhältnissen im sorgsam gefertigten Innenraum überzeugt das Kompaktmodell auch mit innovativen technischen Lösungen. Moderne Motorentechnik, ans Laufen gebracht im europäischen Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim, ein agil-komfortables Fahrwerk für sportliches Handling, und Flex Steer, eine in drei Stufen variable Unterstützung der elektrisch betriebenen Servolenkung, garantieren jederzeit Fahrdynamik und Fahrsicherheit. Die kultivierten Triebwerke überzeugen dabei durch besonders effizienten Energieeinsatz. Das beste Beispiel dafür liefert die verbrauchsoptimierte blue-Variante des 1,6-Liter-CRDi-Aggregats: Trotz einer üppigen Leistung von 94 kW (128 PS) kommt der turbogeladene Dieseldirekteinspritzer außerorts mit einem DIN-Verbrauch von nur 3,5 Litern Kraftstoff aus. Die Folge: Mit einem Kohlendioxid-Ausstoß von lediglich 97 Gramm pro Kilometer fährt der i30 nicht nur in die Effizienzklasse A+, sondern liefert zugleich einen Top-Wert in seinem Wettbewerbsumfeld.

Überzeugendes Angebot: Schaltung und Automatik immer mit sechs Gängen

Insgesamt stehen zwei Benziner und zwei Dieselmotoren jeweils mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum zur Auswahl, von denen der hubraumstärkere Selbstzünder in zwei Leistungsstufen verfügbar ist. Alle Varianten sind serienmäßig mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgestattet, für die 1,6- Liter-Benziner- und Dieselversionen mit Ausnahme des i30 blue steht alternativ eine Sechsstufenautomatik als Option bereit. Einstiegstriebwerk ist ein 1,4- Liter-Benzinmotor mit 73 kW (99 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 137 Newtonmeter bei 4.200 Umdrehungen. Das Triebwerk mit Motorblock und Zylinderkopf aus Leichtmetall repräsentiert die modernste Ottomotoren-Technologie des Hauses Hyundai. Dazu zählt unter anderem die doppelte kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT, der Antrieb der Nockenwelle über eine langlebige Steuerkette und ein spezielles Offset-Layout des Brennraumes. Die Mittelachse der Zylinderbohrung ist dabei versetzt zum Drehpunkt der Kurbelwelle, was die Reibung verringert und damit den Verbrauch reduziert. Die Effizienz des Triebwerks verbessert darüber hinaus ein gemeinsamer Riemenantrieb für Wasserpumpe, Lichtmaschine und Luftverdichter. Derart ausgerüstet, beschleunigt das 1,4-Liter-Aggregat den i30 in 13,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ermöglicht ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h. Ebenso gern gesehen wie die flotten Fahrleistungen werden die günstigen Verbrauchswerte sein, denn der i30 1.4 benötigt im Norm-Gesamtverbrauch lediglich 6,0 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 139 Gramm pro Kilometer.

Kurzer Weg: 1,6-Liter-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung

Gleichfalls zur Familie der Gamma-Triebwerke zählt der 1,6-Liter-Benziner, der bereits im City-Coupé Veloster, dem Kompakt-SUV ix35 und im Mittelklassemodell i40 Dienst tut und seine Qualitäten unter Beweis stellt. Der Direkteinspritzer mit dem Kürzel GDI leistet 99 kW (135 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 164 Newtonmeter bei 4.850 min-1. Mit diesem Aggregat ist der i30 mit serienmäßiger Sechsgangschaltung bis zu 195 km/h schnell auf der Autobahn unterwegs, der Wert für die Variante mit Sechsstufenautomatik fällt mit 192 km/h kaum geringer aus. Zügig geht es bis auf Tempo 100, denn den Sprint aus dem Stand bis zu dieser Marke erledigt der i30 1.6 in 9,9 Sekunden (Automatik: 11,0 Sekunden). Auch der stärkere Ottomotor weiß mit der Energie sparsam umzugehen: Im Gesamtverbrauch entnimmt er dem 53 Liter großen Tankvorrat pro 100 Kilometer lediglich 5,7 Liter Superbenzin (Automatik: 6,7 Liter). Auch der Kohlendioxid-Ausstoß hält sich in erfreulich niedrigen Grenzen: 134 Gramm CO2 entweichen pro Kilometer aus dem Auspuff.

Seinem Ruf als Effizienzmeister wird der i30 vor allem gerecht, wenn er mit einem Selbstzünder unter der Haube die Bänder im Hyundai Werk in Tschechien verlässt. In der zweiten Aufauflage des Kompaktwagens kommen Triebwerke der im Dieselkompetenzzentrum in Rüsselsheim entwickelten U2- Motorenfamilie zum Einsatz. Die Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technik und einem Systemdruck von 1.800 bar, Turboaufladung und Nockenwellenantrieb über Steuerkette verfügen über vier Ventile pro Zylinder und die variable Turboladergeometrie VGT. Während der kleinere 1,4-Liter- Motor bereits im City-Van ix20 zuverlässig zum Einsatz kommt, wurde das 1,6- Liter-Aggregat neu entwickelt und feierte im i30 in zwei Leistungsstufen seine Premiere. Erstmals kommen in der Peripherie an geeigneten Stellen hochwertige Kunststoffe zum Einsatz, um das Gewicht weiter zu verringern und damit die Effizienz des Triebwerks zu verbessern.

Effiziente Selbstzünder: Diesel mit Gütesiegel A oder A+

Den Einstieg in die Welt der Selbstzünder markiert das 1,4-Liter-Triebwerk. Es leistet 66 kW (90 PS) und bietet mit einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmeter kräftigen Durchzug. Beeindruckend ist der große Drehzahlbereich, in dem diese Reserven zur Verfügung stehen. Er erstreckt sich von 1.500 bis 2.750 min-1. Während die Höchstgeschwindigkeit mit 170 km/h und die Beschleunigung von null auf Tempo 100 in 13,5 Sekunden ein flottes Vorankommen sicherstellen, fallen die Verbrauchs- und Emissionswerte ungemein günstig aus. Der i30 1.4 CRDi genehmigt sich pro 100 Kilometer Fahrstrecke insgesamt 4,1 Liter Dieselkraftstoff, außerorts sogar nur 3,5 Liter. Das entspricht einem Kohlendioxidausstoß von 109 Gramm pro Kilometer und damit einem Wert, der noch unterhalb der Anfang 2012 verschärften und für die Kfz-Steuer relevanten Grenze von 110 g/km liegt. Die Folge: In der Effizienzklasseneinteilung reiht sich der kleine Selbstzünder in der Kategorie A ein.

Noch besser macht der 1,6-Liter-Motor seine Arbeit. Denn in der leistungsschwächeren Ausgabe mit 81 kW (110 PS) reduziert sich der CO2-Ausstoß bei der mit 15-Zoll-Felgen ausgerüsteten Ausstattungslinie Trend nochmals auf nur noch 104 Gramm und darf sich mit dem Gütesiegel A+ schmücken. Derart zurückhaltend zeigt sich der Motor jedoch nicht immer, denn die Fahrleistungen passen gut zum sportlichen Charakter des C-Segment-Modells. 185 km/h Spitze läuft der Fronttriebler auf der Autobahn, und der Sprint von null auf 100 km/h ist in 11,5 Sekunden erledigt. Geringfügig mehr Zeit lässt sich die Automatikversion: Dann dauert der Sprint 12,3 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit macht 180 km/h aus. Konzeptionsbedingt fallen zudem die Verbrauchswerte höher aus. So beträgt der DIN-Verbrauch mit Sechsstufenautomatik insgesamt 5,5 Liter.

Top-Motor bei den Dieseln ist die 94 kW (128 PS) starke Ausgabe des 1.6 CRDi-Aggregats. Mit einem Maximaltempo von 197 km/h (Automatik: 186 km/h) geht es auf Wunsch richtig zügig voran, und auch mit einer Beschleunigungszeit von 10,9 (Automatik: 11,7) Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 gibt sich der i30 keine Blöße. Auch Überholvorgänge auf der Landstraße fallen kurz aus – dank des maximalen Drehmoments von 260 Newtonmeter zwischen 1.900 und 2.750 min-1. An der Zapfsäule dagegen lebt der i30 alles andere als auf großem Fuß: Er gibt sich auf 100 Kilometern mit insgesamt nur 4,1 Litern (Automatik 5,5 Liter) Dieselkraftstoff zufrieden. Das schont Geldbeutel und Umwelt, denn die CO2-Emission beläuft sich auf steuerlich begünstigte 108 Gramm pro Kilometer (Automatik: 145).

Wem dies noch nicht reicht, kann sich für den i30 blue 1.6 CRDi entscheiden. Ausgerüstet mit Leichtlaufreifen und der Start-/Stop-Automatik ISG, reduzieren sich Verbrauch und Emissionen weiter: Nur 97 Gramm CO2 pro Kilometer ist ein Top-Wert in der Kompaktklasse, den kaum ein vergleichbarer Wettbewerber bislang erreicht. Grund ist der Norm- Gesamtverbrauch, der sich gegenüber der herkömmlichen Motorvariante nochmals verringert und nur noch 3,7 Liter beträgt. Lohn für die deutliche Unterschreitung der 100-Gramm-Grenze ist die Energieklasse A+, in die der i30 blue auf überzeugende Weise fährt.

Ebenso zeitgemäß wie Motoren und Getriebe – als erster Automobilhersteller bietet Hyundai in der Kompaktklasse als Alternative zum Schalter ausschließlich ein Sechsstufen-Automatikgetriebe an, das das Unternehmen selbst entwickelt hat – zeigt sich das Fahrwerk des i30. Es basiert auf einem bereits vielfach bei Hyundai eingesetzten Konzept mit Einzelradaufhängung rundum, vorne an McPherson-Federbeinen, hinten an einer Multilenkerachse, jeweils mit Stoßdämpfern, Schraubenfedern und Stabilisatoren. Dank der Fahrwerksspezialisten im europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim geriet der i30 fahrdynamischer, sicherer und komfortabler als der Vorgänger. Dies trifft insbesondere auf den Modelljahrgang 2014 zu, der beim Fahrwerk nochmals verfeinert wurde. Der i30 lässt sich agil und sportlich bewegen, reagiert schnell und stabil auf die Befehle des Fahrers und verfügt über ausreichend Reserven in brenzligen Situationen. Auch Abroll- und Federungskomfort können höchste Anforderungen zufrieden stellen, weil der i30 seine Dynamik nicht auf Kosten der Passagiere erkauft.

Variable Lenkhilfe: Flex Steer macht, was der Fahrer möchte

Hohen Anteil am Fahrspaß, den der i30 bietet, hat die elektro-mechanische Servolenkung. Denn sie verfügt in allen Varianten des neuen Kompaktwagens über Flex Steer. Dieses variable System regelt auf Knopfdruck die Lenkunterstützung ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Fahrers. Drei Modi stehen dafür zur Verfügung: Normal ist die Einstellung für alle Fahrsituationen. Comfort erhöht den Anteil des Servomotors und lässt die Lenkung beispielsweise beim Einparken, Rangieren oder langsamen Umkurven enger Gassen besonders leichtgängig sein. Sport schließlich nimmt die Servounterstützung zurück, wie es etwa bei zügiger Autobahn- oder Landstraßenfahrt gewünscht ist. Der Fahrer kann den i30 so bedeutend präziser steuern, auch erhält er eine verbesserte Rückmeldung, da der Kraftaufwand für die Lenkarbeit höher ausfällt.

Auch finden sich zahlreiche Assistenzsysteme an Bord des i30, welche die Spurstabilität des Wagens weiter verbessern. Dazu zählt das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM in Ergänzung zum elektronischen Stabilitätsprogramm ESP, ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung mit Bremsassistent und die Traktionskontrolle TCS.

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Der Hyundai i30 im Detail_5: Garantie, Service und Wartung

Fünf Jahre sorglos unterwegs

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre
  • Lange Wartungsintervalle schonen Geldbeutel zusätzlich

Wer sich für den i30 entscheidet, kann sich nicht nur über einen der modernsten Kompaktwagen auf dem deutschen Markt freuen, der in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe setzt. Auch zählen das günstige Preis-/Wert-Verhältnis und geringe Unterhaltskosten zu den herausragenden Eigenschaften. Das umfangreiche Garantiepaket, das Hyundai allen neuen i30 mit auf den Weg gibt, sorgt zudem für Kostenklarheit über viele Jahre.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren gewährt der koreanische Automobilhersteller eine Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung gilt. Eine Ausnahme bilden lediglich Taxis oder Mietwagen: Dann ist die Neuwagengarantie auf drei Jahre oder 100.000 Kilometer begrenzt. Darüber hinaus gewährt Hyundai beim i30 eine Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen, die zwölf Jahre beträgt, sowie 60 Monate Garantie auf die Lackierung.

Sicher reisen: Mobilitätsgarantie springt bei einer Panne ein

Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 36 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, die Hyundai Mobilitätsgarantie. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten. Zudem wird die Ersatzteilversorgung vor Ort geregelt oder für die Weiter- oder Rückreise der Insassen gesorgt, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai Vertragspartner um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 200.000 Kilometern. Was hinzu kommt: Einen jährlichen Sicherheitscheck in den Werkstätten der Vertragshändler übernimmt Hyundai ebenso.

Den Geldbeutel schonen darüber hinaus die großzügigen Wartungsintervalle für den i30. Das Wartungsheft schreibt für den i30 lediglich alle 30.000 Kilometer oder einmal jährlich einen Wartungsdienst vor. Außerdem fallen dank der günstigen Versicherungseinstufungen die laufenden Kosten für Haftpflicht und Kasko günstig aus – der i30 1.4 beispielsweise wurde in der Haftpflichtversicherung in Klasse 15 und bei Teil- und Vollkasko in Klasse 17 eingestuft.

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