Der Hyundai i40 Kombi im Detail_1: Konzept, Markt und Hintergrund

Die neue Mittelklasse für Europa

  • Erfolgsmarke setzt beim i40 auf europäische Wurzeln
  • Ausgefeiltes Design verbindet Faszination und Funktionalität
  • Bei Platz und Effizienz Top-Werte im D-Segment

Eindrucksvoller Auftritt im D-Segment: In Deutschland tritt die koreanische Erfolgsmarke Hyundai erstmals mit einem speziell für die europäische Mittelklasse entwickelten Modell an. Der i40 Kombi fährt dabei gleich in mehreren Disziplinen in die Spitzengruppe seiner Klasse: Dank eines Radstands von 2,77 Metern, dem höchsten Wert im direkten Wettbewerbsumfeld, bietet der Fünftürer eines der größten Innenraum-Angebote des Segmentes. Zugleich ist der i40 sparsamer als die überwiegende Mehrzahl der Kombis in der Mittelklasse: Mit einem Gesamtverbrauch von 4,3 Litern und einem CO2-Ausstoß von 113 Gramm pro Kilometer setzt der i40 Kombi blue 1.7 CRDi den neuen Bestwert. Weitere Eigenschaften des Hyundai Modells sind zahlreiche Assistenzsysteme zur Unfallvermeidung und Ausstattungsmerkmale, mit denen der i40 einen Hauch Oberklasse ins Segment holt. Äußeres Kennzeichen ist eine sportlich-dynamische Linienführung, die dem hohen Nutzwert des Kombis einen überraschend spannenden, selbstbewussten und eigenständigen Auftritt sichert.

Wie gemacht für Europa: i40 hat in Deutschland seine Heimat

Mit seinem markanten äußeren Erscheinungsbild lässt der i40 Kombi keinen Zweifel an seinen Wurzeln aufkommen. Denn entstanden ist die 4,77 Meter lange, 1,82 Meter breite und 1,47 Meter hohe Mittelklasse-Baureihe unter der Leitung des Deutschen Thomas Bürkle im europäischen Designzentrum der Marke in Rüsselsheim. Das Team um den Chefdesigner schuf eine charismatische Optik, die den i40 auffallen lässt, Emotionen weckt sowie Eleganz und Athletik stilvoll kombiniert. Auch die Technik kommt in weiten Teilen aus Europa: Das CRDi-Triebwerk beispielsweise, das im i40 in zwei Leistungsstufen zum Einsatz kommt, stammt aus dem Dieselkompetenzzentrum des Unternehmens, angesiedelt im europäischen Technik-Zentrum in direkter Nachbarschaft zur Designschmiede. Zur Serienreife entwickelt wurde der i40 schließlich unter maßgeblicher Beteiligung europäischer Ingenieure im koreanischen Namyang. Dort unterhält Hyundai eine der größten und fortschrittlichsten automobilen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Welt.

Neue Zielgruppen im Visier: Überzeugend auch für Gewerbekunden

Ziel bei der Entwicklung des i40 Kombi war es, die Anforderungen der europäischen Mittelklassekunden exakt zu treffen und damit den Wachstumskurs von Hyundai aus dem Kompaktsegment und bei den Sports Utility Vehicles auf das D-Segment zu übertragen. Denn wie alle übrigen Modelle der i-Linie – darunter insbesondere der i30, das erfolgreichste C-Segment- Modell eines asiatischen Herstellers in Deutschland – soll auch der i40 für den nachhaltigen Wandel der Marke auf dem europäischen Automobilmarkt stehen. Maßstab war der anspruchsvolle deutsche Markt, in dem etwa jede siebte Neuzulassung auf die Mittelklasse entfällt. Was das in der Praxis bedeutet, zeigt der Neuling konsequent und überzeugend: Charakterstarkes und eigenständiges Design wird im Inneren von einem hochwertigen Ambiente ergänzt, das nicht nur schön aussieht, sondern auch auf haptische Qualität setzt. Was wie Aluminium aussieht, soll auch aus Aluminium sein, lautete das Credo der Designer. Moderne Technik im Bereich Sicherheit geht einher mit effizienter Antriebstechnologie, und das günstige Preis-/Wert-Verhältnis begleiten dank fünf Jahren Garantie auf das Fahrzeug inklusive Lack, sowie fünf Jahren Mobilitätsgarantie niedrige Unterhaltskosten. Der i40 richtet sich wie kaum ein anderes Hyundai Modell auch an die Betreiber von Fuhrparks und Großabnehmer. Denn rund die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen Mittelklassewagen entfallen auf gewerbliche Nutzer.

Trotz der im D-Segment unterschiedlich gelagerten Kundenstrukturen – den stark vertretenen Käufern mit gewerblichem Hintergrund stehen aus dem privaten Bereich vor allem Familien mit bis zu zwei Kindern gegenüber – lässt sich die Zielgruppe für den fünftürigen i40 klar umreißen: Primär handelt es sich um soziale Aufsteiger oder um im eher konservativen Milieu etablierte Menschen, überwiegend Männer mit überdurchschnittlichem Einkommen und hohem Bildungs- und Berufsstand. Sie sind in der Regel älter als 35 Jahre, verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen und sind zu einem großen Teil als Selbstständige, Freiberufler oder leitende Angestellte tätig. Der berufliche Erfolg steht für sie im Mittelpunkt, allerdings gewinnt die Lebensqualität zunehmend an Bedeutung. Allgemein legen sie Wert auf Qualität und Stil, Statuskonsum findet eher gezielt und in Maßen statt. In der Freizeit sind ihre Interessen vom Sport, insbesondere Ausdaueraktivitäten wie Laufen oder Radfahren, geprägt. Von ihrem Auto erwarten sie funktionale wie emotionale Qualitäten: Design, Fahrleistungen, Technikinnovationen und Komfort sind die bestimmenden Faktoren.

So soll es sein: Qualität trifft Effizienz

Die gelungene Mixtur aus diesen Eigenschaften macht den i40 Kombi zum idealen automobilen Begleiter dieser Menschen. Er bietet ausdrucksstarkes Design, ohne die Funktion der Form unterzuordnen. Er verwöhnt seine Insassen mit zahlreichen Komfortausstattungen, ohne das markentypisch faire Kostenniveau zu verlassen. Er bietet zahlreiche technische Finessen, ohne Ressourcen und Umwelt über Gebühr zu strapazieren. Den i40 prägt somit eine ganz besondere Eigenschaft, die ihn nicht nur zeitgemäß erscheinen lässt, sondern in hohem Maße zukunftsfähig: Effizienz.

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Der Hyundai i40 Kombi im Detail_2: Design, Karosserie und Sicherheit

Eleganz und Dynamik mit Extra-Portion Platz

  • i40 interpretiert Fluidic Sculpture auf beeindruckende Art
  • Sportliche Proportionen schränken Nutzbarkeit nicht ein
  • Mehr Sicherheit denn je: Spurhalte-Assistent und Knieairbag im Angebot

Mit Talent und Tugend fährt der i40 mitten hinein in die europäische Mittelklasse. Trotzdem ist er ein typischer Hyundai, denn wie alle Modellneuheiten der vergangenen Jahre entstand sein Erscheinungsbild im Kontext der von den Hyundai Designern entwickelten Formensprache Fluidic Sculpture. Dabei verbinden sich von der Natur inspirierte Elemente wie die Charakterlinien, die über die Karosserie zu fließen scheinen, mit Passagen, die skulpturale dreidimensionale Effekte erzielen. Dazu zählen die herausgestellten Kotflügel oder die Seitenflächen, die ein spannendes Wechselspiel von konkaven und konvexen Flächen charakterisiert. Selten zuvor ist die Kombination aus begeisternder Linienführung und praktischem Nutzen so überzeugend gelungen. Welch‘ großzügig dimensioniertes Platzangebot für fünf Passagiere plus Gepäck der i40 Kombi im Inneren bietet, ist der eleganten und dynamischen Karosserie von außen kaum anzumerken. Der Fünftürer entpuppt sich nicht als Blender, sondern als sympathischer, stilvoller Begleiter mit soliden inneren Werten. Was hinzu kommt: Mit einem cW-Wert von 0,29 erweist sich die Karosserie als besonders aerodynamisch, was Kraftstoffverbrauch und Geräuschniveau senkt.

Typisch Hyundai: Markengesicht steht dem i40 blendend

Markante Design-Elemente untermalen den Anspruch des i40. Das wird vor allem beim Blick von vorne deutlich. Neben dem typischen Hexagonal-Grill dominieren die großflächigen Scheinwerfer die Frontpartie, die in ihrer Form den Augen eines aufmerksamen Adlers ähneln. Sie sind unter einer Klarglasabdeckung je nach Ausstattung entweder mit Projektionstechnik oder Xenon-Licht bestückt und unterstreichen durch ihr Design die fortschrittliche Technologie des i40. Für Unverwechselbarkeit sorgt auch das LED-Tagfahrlicht: Das Leuchtenband verläuft auf seinem Weg von innen nach außen zunächst am oberen Rand entlang, ehe es zwischen Hauptscheinwerfer und Blinker hindurch in einer engen Kurve nach unten abbiegt und anschließend die Leuchteinheit umschließt. Charakteristisch fällt zudem die fein modellierte Motorhaube aus: Sie ist nicht nur nach innen gewölbt, sondern verfügt über eine an den Längsseiten verlaufende Kante, an der die Haube fast im rechten Winkel nach unten abknickt. Das betont nicht nur die kraftvoll herausgearbeiteten Kotflügel, sondern lenkt den Fokus des Betrachters zugleich auf das Zentrum der Frontpartie rund um das Hyundai Emblem. Auch Anordnung und Form der serienmäßigen Nebelscheinwerfer, der betont rundliche Abschluss der Kühlluftöffnung unterhalb des Kennzeichens sowie eine an den Seiten angedeutete Spoilerlippe unterstützen diesen Eindruck. Von vorne lassen sich Limousine und Kombi-Version des i40 unterscheiden: Während die viertürige Limousine über zwei verchromte Leisten im oberen Kühlergrill verfügt, kennzeichnet den Fünftürer eine Chromspange – die unterhalb des Logos eine Welle nachzeichnet und dort das Emblem trägt.

Multitalent mit besonderer Athletik: Kasten-Design hat keine Chance

Die Spannung und Dynamik, die der i40 von vorne verspricht, setzt sich in der Seitenansicht fort. Während die Dachlinie über die große, weit nach hinten geneigte Windschutzscheibe gemächlich ansteigt, dann auf halbem Weg zwischen A- und B-Säule in horizontaler Richtung weiterverläuft und schließlich in einem Dachspoiler endet, sorgt die ansteigende Fensterunterkante in Kombination mit einer scharf gezeichneten, stärker ansteigenden Charakterlinie, auf der die Türgriffe angebracht sind, für eine wohl dosierte Sportlichkeit. Auch am Heck stört nichts die dynamische Linienführung: Die Heckklappe schmiegt sich an die stark nach vorne geneigte D-Säule, während die seitlich weit nach vorne reichenden und spitz zulaufenden Rückleuchten den Verlauf der Charakterlinie aufnehmen. Dass sich der i40 auch als Kombi einem sportlichen Erscheinungsbild verpflichtet fühlt, unterstreichen die auf Wunsch bis zu 18 Zoll großen Räder, welche die Radkästen angenehm ausfüllen, und der lange Radstand. Er verleiht der Karosserie optische Länge. Von Klobigkeit, 90- Grad-Winkeln und kastenartigem Aufbau keine Spur.

Die schnittige Linienführung schränkt die Praktikabilität der Kombiversion des i40 in keiner Weise ein. Zu dem auf über 1.700 Liter Fassungsvermögen erweiterbaren Gepäckabteil kommt die problemlose Zugänglichkeit des Laderaums. Die Heckklappe - je nach Ausstattungslinie auf Wunsch elektrisch betrieben - reicht oben bis weit bis ins Dach und unten bis in den hinteren Stoßfänger hinein, was zu einer erfreulich niedrigen Ladekante führt. Einher geht die Nutzbarkeit mit einer Optik, die sich der Linienführung des Fünftürers harmonisch anschließt und dem i40 zu einem attraktiven Abschluss verhilft: Dominiert wird die Heckpartie von den großformatigen Rückleuchten mit LED- Technik. Verbunden werden sie über eine breite, verchromte Leiste, unter der sich der Heckklappenöffner verbirgt. Auf der Heckklappe nimmt im Bereich des Kennzeichens eine Wölbung nach innen die nach außen hin ansteigenden Linien der Front auf, während ein schwarzer Einsatz im Stoßfänger an Diffusoren aus dem Sportwagenbau erinnert. Den kraftvollen Auftritt vervollständigen wie schon beim Blick von vorne die weit außen stehenden Räder, die dem i40 Kombi viel Selbstbewusstsein verleihen.

i40 schöpft aus dem Vollen: Rundum-Schutz für die Insassen

Dass der i40 Kombi die Bedürfnisse seiner Eigner immer im Auge hat, zeigen nicht nur das attraktive Erscheinungsbild oder die üppigen Platzverhältnisse unter der dynamisch gestalteten Karosserie. Auch das hohe Sicherheitsniveau, das der Mittelklasse-Baureihe zu eigen ist, ist ganz auf den Schutz der Passagiere ausgelegt. Bis zu neun Airbags schützen im Fall eines Crashs die Insassen, darunter ein Knieairbag für den Fahrer, der auf der Unterseite der Armaturentafel angebracht ist. Der hilfreiche Luftsack schiebt sich bei einem Frontaufprall vor die Knie des Fahrers und schützt ihn damit an einer der gefährdetsten Stellen. Verfügbar in der Hyundai Mittelklasse sind zudem Seitenairbags in den Lehnen der Rücksitze, die je nach Modell als Option verfügbar sind. Sie ergänzen die beiden Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, die Seitenairbags für die Vornsitzenden und die so genannten Vorhangairbags in den Längsholmen des Daches, die sich etwa bei einem Überschlag blitzschnell vor den Fenstern aufblasen. Zahlreiche weitere elektronische Systeme sind im Dienst der Unfallvermeidung im Einsatz: Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP unterstützt das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM (Vehicle Stability Management): Es vermeidet insbesondere beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen Straßenoberflächen ein Ausbrechen des Wagens, indem es gezielt die elektrisch unterstützte Servolenkung korrigiert. Wann es eingreifen muss, vermelden Sensoren, welche die Geschwindigkeit, die Stellung des Gaspedals und den Lenkeinschlag überwachen.

Zudem verfügt der i40 über einen Spurhalte-Assistenten. Dieses je nach Ausstattungslinie optional angebotene System mit der Bezeichnung Lane Keeping Assist System (LKAS) warnt den Fahrer mit einem deutlich vernehmbaren akustischen Signal, wenn er die von ihm gewählte Fahrspur unbeabsichtigt zu verlassen droht. Ebenfalls im Angebot für den i40 Kombi ist AFLS, das Adaptive Front Lighting System genannte adaptive Fahrlicht. Es passt die Ausleuchtung der Straße wechselnden Bedingungen an, leuchtet also weit, wenn es auf der Autobahn zügig vorangeht, und legt den Fokus auf den direkt vor dem Fahrzeug liegenden Bereich, wenn der Wagen auf engen kurvigen Wegen unterwegs ist. Was hinzu kommt: Bei Kurvenfahrt leuchten die Scheinwerfer in die Kurve hinein, was vor allem nachts auf Landstraßen die Sicht des Fahrers ganz erheblich verbessert.

Das umfangreiche Seriensicherheitspaket des i40 ergänzen außerdem aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer, je nach Ausstattungslinie das optional erhältliche Reifendruckkontrollsystem TPMS (Tyre Pressure Monitoring System) und die leistungsfähige Bremsanlage, ausgerüstet mit Cornering Brake Control (CBC). Diese Kontrolleinheit greift dann ein, wenn beim starken Bremsen in Kurven die Stabilität des Wagens gefährdet ist. In diesem Fall verstärkt CBC den Bremsdruck auf das kurveninnere Hinterrad, um dem drohenden Ausbrechen entgegen zu wirken. Der Gefahr eines zurückrollenden Wagens beim Anfahren an steilen Passagen beugt die Berganfahrhilfe HAC vor, und kleinere Rempler beim Einparken vermeidet die Einparkhilfe mit je vier Sensoren vorne und hinten. Zusätzlich bietet der i40 einen automatisch arbeitenden Einparkassistenten. Das Smart Parking Assist System (SPAS) vermisst dabei beim langsamen Vorbeifahren an einer parallel zur Fahrbahn verlaufenden Parklücke die zur Verfügung stehende Fläche und übernimmt anschließend die Steuerung des Wagens beim rückwärtigen Einparken. Der Fahrer muss lediglich Gas- und Bremspedal betätigen.

Wenn es hart auf hart kommt: Karosserie mit umfangreicher Crashvorsorge

Aber nicht nur die Assistenz- oder Airbagsysteme sorgen für die Sicherheit der i40-Passagiere. Auch Struktur und Beschaffenheit von Bodengruppe und Aufbau sind ganz auf bestmögliche Crashsicherheit ausgelegt. So bestehen 62 Prozent der Karosserie aus hochfestem Stahl. Front- und Seitenpartien sind verstärkt ausgelegt worden, um Intrusionen so gering wie möglich zu halten. Speziell profilierte Streben etwa im Boden oder im Vorderwagen sorgen für die Stabilität der Fahrgastzelle. Die seitlich verlaufenden Träger im Vorderwagen sind versetzt angebracht, um gezielt Aufprallenergie aufzunehmen und um den Passagierraum herumleiten zu können. Ganz besondere Aufmerksamkeit maßen die Entwicklungsingenieure von Hyundai dem Fußgängerschutz bei: Vorderer Stoßfänger, die seitlichen Übergänge in die Kotflügel und Motorhaube wurden gezielt nachgiebig ausgelegt, um bei einem Zusammenprall mit Menschen Unter- und Oberschenkel sowie den Kopf vor schweren Verletzungen zu schützen. Durch eine spezielle Struktur in der Motorhaube, die lediglich über längs verlaufende Rahmenelemente verfügt, wird auch die Verletzungsgefahr unterschiedlich großer Personen, insbesondere von Kindern, reduziert. Denn die Haube gibt über die gesamte Fläche nach. Ausgiebige Crashtests, denen der i40 während der Entwicklungszeit unterzogen wurde, belegen das hohe Sicherheitsniveau.

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Der Hyundai i40 Kombi im Detail_3: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Gediegenes Ambiente mit Lounge-Charakter

  • Kaum einer bietet mehr: i40 mit Platz in Hülle und Fülle
  • Drei Ausstattungslinien erfüllen nahezu jeden Wunsch
  • Heizbares Lenkrad und gekühlte Sitze für First-Class-Komfort

Die besondere Ausstrahlung des i40 Kombi basiert nicht allein auf dem begeisternden Design, sondern zugleich auf einem hochwertigen Innenraum- Ambiente, das ungewöhnliche optische und haptische Eindrücke ermöglicht und bis zu fünf Insassen das größte Platzangebot im Wettbewerbsumfeld bietet. Modernes, funktionales Design, ergonomische Sitze und leicht erreichbare Bedienelemente treffen auf authentische Materialien, die den Aufenthalt an Bord zum Komfort-Erlebnis machen und Lounge-Atmosphäre verbreiten. Darüber hinaus kommen im i40 Kombi, der in den drei Ausstattungslinien Comfort, Style und Premium angeboten wird, viele Komfortelemente zum Einsatz, die den technischen Fortschritt der Hyundai Entwicklung symbolisieren.

Schickes Interieur: Cockpit verbindet Form und Funktion

Bei der Gestaltung des i40-Innenraums orientierten sich die Designer aus dem Team von Thomas Bürkle an der Formensprache Fluidic Sculpture. Ein gutes Beispiel dafür liefert der schwungvolle Armaturenträger: So wie die gekonnt gesetzten Charakterlinien entlang der Karosserie nimmt auch die Form des zentralen Bestandteils im Innenraum eines Autos Anklänge aus der Natur. Wie auf einer sanft dahin treibenden Welle schmiegt sich die ein spitzwinkeliges V nachzeichnende Mittelkonsole an den Armaturenträger. Dieser verzichtet nahezu ganz auf Ecken und Kanten, sondern wird von sanften Bögen mit großen Radien gekennzeichnet. Ein am unteren Ende über die gesamte Breite verlaufender Absatz, je nach Ausstattungslinie mit einer Metall- oder einer dunkel abgetönten Aluminiumleiste veredelt, hebt die Wellenform besonders hervor und geht oberhalb der verchromten Öffner auch in die Türen über. Dieses gestalterische Element findet sich auch hinten, wo es gleichfalls mit seiner ansteigenden Form die dynamische äußere Linienführung der i40- Karosserie aufnimmt. Die feine Ausgestaltung des Innenraums ergänzen das ebenfalls mit Aluminium verkleidete, für Hyundai typische Drei-Speichen- Lenkrad, die ebenso in Leichtmetall eingefasste Mittelarmlehne vorne sowie die in glänzendem Schwarz lackierten Bereiche von Mittelkonsole und dem Übergang von dort zur Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen. Dezent und elegant überdacht der Armaturenträger zudem im Zentrum den Bereich, unter dem sich die hervorgehobenen Bedienelemente für Audio- oder Navigationssystem sowie für die Klimatisierung optimal positioniert finden.

Intuitive Bedienung: Sinnvolle Anordnung der Tasten und Regler

Ohnehin stand leichte Erreichbarkeit und sinnvolle Bedienlogik im Blickpunkt bei der Gestaltung des Interieurs. Während häufig benötigte Tasten und Hebel sich an prominenter Stelle finden, weichen weniger oft genutzte Elemente in die zweite Reihe aus. Im unteren Bereich der Mittelkonsole beispielsweise, separiert durch die wellenförmige Leiste des Armaturenbretts, finden sich die Tasten für die Belüftung oder Beheizung der Vordersitze sowie unter einer Klappe Anschlussmöglichkeiten für externe Abspielgeräte wie MP3- Player oder iPod. Der Lichtschalter wanderte vom Blinkerhebel aufs Armaturenbrett und findet sich nun links vom Lenkrad. Auf einen Handbremshebel verzichtet der i40 ganz: Seine elektronische Parkbremse wird mit einem Kippschalter hinter dem Schalthebel bedient, ebenso wie die Zuschaltung der Parksensoren vorne und hinten oder der je nach Ausstattung optional erhältliche automatische Einparkassistent. Der Tempomat sowie die Audioanlage lassen sich ebenso wie der Bordcomuter oder ein über Bluetooth verbundenes Mobiltelefon über gut sichtbare Tasten im Multifunktionslenkrad betätigen. Auch für die manuelle Bedienung des je nach Motor- und Ausstattungsvariante auf Wunsch lieferbaren Sechsstufen-Automatikgetriebes muss der Fahrer nicht mehr die Hände vom Steuer nehmen – Schaltwippen hinter dem Lenkrad ermöglichen direkten Zugriff. Stets im Klaren über seinen Betriebszustand lässt der i40 seinen Piloten: Direkt im Blickfeld sind alle Instrumente untergebracht. Über Tankinhalt und Kühlwassertemperatur informieren dabei nicht herkömmliche Zeiger, sondern LCD-Anzeigen, die sich im Zentrum von Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser befinden. Zwischen den beiden blau illuminierten Rundinstrumenten finden sich auf einem kleinen Monitor die Angaben des Bordcomputers wie Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Reichweite, Durchschnittsgeschwindigkeit, Reisedauer und Tageskilometerzähler.

Besonders informativ fallen die Angaben der hochauflösenden TFT-LCD- Anzeige aus, die für den i40 Kombi Premium als Option angeboten wird. Dann nimmt den Platz der Bordcomputer-Anzeige ein 4,2 Zoll messender Monitor mit Flüssigkristallanzeige ein. Er gibt seine weitreichenden Angaben nicht nur animiert und farbig wieder, sondern informiert zudem über diverse Funktionen wie etwa die Aktivitäten des Einpark- oder Warnhinweise des Spurhalte- Assistenten.

Aufgabe blendend gelöst: Platzangebot ist das Meisterstück des i40 Kombi

Im Gegensatz zu diesem aufpreispflichtigen Extra steht das umfangreiche Innenraum-Platzangebot jedem i40 Kombi-Eigner zur Verfügung. Und wer erst einmal durch die großen, weit öffnenden Türen Platz genommen hat, darf aus dem Vollen schöpfen. Kein direkter Wettbewerber bietet zwischen Armaturenbrett und Gepäckraum mehr Bewegungsfreiheit. Kopf- und Fußraum markieren mit Werten deutlich über einem Meter Rekordwerte in der Mittelklasse, und zwar vorne wie hinten. Selbst bei voller Nutzung des zur Verfügung stehenden Verstellbereichs der vorderen, sportlich ausgeformten und viel Seitenhalt bietenden Sitze können hinten drei erwachsene Passagiere auf der Rückbank mit neigungsverstellbaren Lehnen bequem und entspannt sitzen. Gleiches gilt für die Frontinsassen, für die Enge an Bord des i40 Kombi zum Fremdwort wird.

Das großzügige Platzangebot auf den fünf Sitzplätzen ergänzt ein großer Gepäckraum. 557 Liter in Normalstellung sind bereits ein beachtlicher Wert. Und das Maximalvolumen, das sich nach dem Umlegen der im Verhältnis 60 zu 40 geteilten Rücksitzlehnen auftut, steht dem in nichts nach: 1.731 Liter fasst das Ladeabteil bei dachhoher Beladung. Da wird selbst der Transport eines neu angeschafften Küchengeräts zur leichten Übung. Der Gepäckraum des i40 verfügt bei allen Varianten über eine herausnehmbare Abdeckung, über eine Ablagebox mit mehreren Fächern für Kleinteile unter dem Boden sowie über ein Trennnetz, das die Rückbankpassagiere beim Bremsen vor nach vorne fliegenden Teilen schützt. Im i40 Premium serienmäßig sowie in der Ausstattungslinie Style als Extra lieferbar ist ein speziell auf das neue Modell abgestimmtes Ordnungssystem: Es besteht aus einem soliden Bügel, der in zwei seitlich im Boden angebrachten Schienen verankert wird. Rollgurte ermöglichen es, Gepäckstücke und andere Utensilien zuverlässig daran zu fixieren, so dass diese nicht im Laderaum umher rutschen.

Doch der i40 Kombi zeigt sich im Inneren nicht nur von der praktischen Seite – vielmehr umschmeichelt er seine Insassen, wo immer er kann. Dazu bei tragen eine ganze Reihe von Ausstattungselementen, die seinen entspannenden und komfortablen Lounge-Charakter zusätzlich hervorheben. Dazu bietet Hyundai Annehmlichkeiten wie beheizbares Lenkrad oder kühlbare Vordersitze.

Einstiegsmodell ist der i40 Kombi Comfort. Die Basis-Ausstattungslinie, deren Innenraum in dezent-edlem Schwarz gehalten ist, bietet unter anderem Dachreling, Lichtsensor, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Die Audioanlage mit RDS-Radio und CD-Spieler umfasst eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Die vier Fensterheber verfügen allesamt über eine Auf- und Abwärtsautomatik. Für eine wohltemperierte Umgebung sorgt eine Klimaanlage inklusive Pollenfilter und Umluftschalter. Lenkrad und Schalthebel sind mit feinem Leder bezogen. Eine 12-Volt-Zusatzsteckdose in der Mittelkonsole übernimmt unterwegs das Laden des Handyakkus. Wie für alle übrigen i40-Varianten hält Hyundai auch für den i40 Comfort attraktive Extras bereit: Neben einer der insgesamt zehn zur Wahl stehenden Metallic- oder Mineraleffektlackierungen steht das Trend-Paket als Option zur Verfügung. Es umfasst Einparkhilfe vorne und hinten, eine elektrische Lordosenverstellung für den Fahrersitz, Sitzheizung vorne und einen automatisch abblendenden Innenspiegel.

Mitte ohne Mittelmaß: Üppige Komfort-Ausstattung im Style

Fast schon wie in einem Oberklassemodell dürfen sich die Käufer eines i40 Kombi Style fühlen. Denn diese Ausstattungslinie umfasst bereits das für den Comfort aufpreispflichtige Trend-Paket und gibt sich äußerlich mit Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format und verchromten Türgriffen zu erkennen. Zusätzlich an Bord sind Regensensor, eine Geschwindigkeitsregelanlage und Klimaautomatik mit Zwei-Zonen-Temperaturregelung. Der Innenraum präsentiert sich mit höherwertigen Materalien ausgestattet, und der Fußraum wird dezent ausgeleuchtet. Der Fahrersitz lässt sich elektrisch verstellen. Auch der i40 Kombi Style kann ganz nach den Wünschen seines Eigners individualisiert werden: Neben dem Sechsstufen-Automatikgetriebe inklusive Schaltwippen wird auf Wunsch ein großflächiges Panorama-Hub-/Schiebedach geliefert, dessen vorderer Teil sich auf Knopfdruck öffnet. Außerdem kann der i40 ab Werk mit einem Navigationssystem mit Sprachführung ausgerüstet werden, dessen Kartenmaterial im Rahmen von Hyundai MapCare fünf Jahre lang aktualisiert werden kann. Es umfasst einen 6,5-Zoll-Touchscreen- Farbmonitor, auf dem nicht nur das Straßennetz dargestellt wird, sondern ebenso die Bilder einer Rückfahrkamera, die mit dem System gekoppelt ist. Weiterhin umfasst die Anlage ein Premium-Soundsystem inklusive Zusatzverstärker und einen separaten Basslautsprecher. Zwei Optionspakete stehen darüber hinaus für den i40 Style zur Wahl. Das Plus-Paket umfasst ein beheizbares Lenkrad, Seitenairbags auch hinten sowie einen Scheibenwischer- Enteiser. Äußeres Erkennungsmerkmal sind die ab der B-Säule dunkel getönten Scheiben, und dank des Smart-Key-Systems inklusive Start-/Stop-Knopf erfolgt der Zugang, ohne dass der Schlüssel in die Hand genommen werden muss. Vielfahrer, die beruflich auf einen Kombi angewiesen sind, werden darüber hinaus auch das Travel-Paket zu schätzen wissen: Es umfasst nicht nur das Gepäckraumordnungssystem, sondern auch eine Heckklappe, die auf Knopfdruck elektrisch betrieben öffnet und schließt.

All inclusive: i40 Premium mit allem Drum und Dran

Gänzlich zum First-Class-Gleiter wird der i40 Kombi, wenn er in der Ausstattungslinie Premium vorfährt. Dann nehmen die Insassen auf Sitzen mit fein gegerbtem, hochwertigem Leder, wahlweise in Schwarz oder Beige, Platz und genießen eine Sitzheizung auch hinten. Auch der Beifahrersitz lässt sich vielfach auf Knopfdruck verstellen, und für ein aufgeräumtes Ladeabteil sorgt das Gepäckraumordnungssystem. Nützliche Beigaben sind Außenspiegel, die sich auf Knopfdruck einklappen lassen, und der Scheibenwischer-Enteiser. Die Sicherheit erhöht Xenon-Licht inklusive Scheinwerfer-Reinigungsanlage und automatischer Leuchtweitenregulierung. Während das Smart-Key-System den Zugang ohne umständliches Suchen des Schlüssels ermöglicht, verströmen 17- Zoll-Leichtmetallfelgen und die abgedunkelte Verglasung im hinteren Bereich des Wagens Schick und Noblesse.

Doch mit dieser überaus üppigen Serienausstattung ist das Wohlfühl- Potenzial des i40 Kombi Premium noch nicht ausgeschöpft. Denn wer möchte, kann das Topmodell der Reihe ganz nach individuellen Vorlieben weiter in Richtung Luxus trimmen. Neben Panorama-Hub-/Schiebedach und Navigationssystem steht beispielsweise das Relax-Paket zur Wahl: Es umfasst eine Memory-Funktion für die elektrische Sitzverstellung des Fahrersitzes, Seitenairbags hinten, elektrische Heckklappe sowie beheizbares Lenkrad und kühlbare Vordersitze. Dabei strömt aus Sitzfläche und Sitzlehne behutsam kühle Luft, was bei heißen Temperaturen nicht nur den Sitzkomfort erhöht, sondern zugleich die Klimaautomatik entlastet und so zu mehr Energieeffizienz beiträgt. Als weitere Option ist das Technik-Paket lieferbar. Es lässt vor allem die Herzen derjenigen höherschlagen, die besonderen Wert auf fortschrittliche Technologien legen. Wie etwa auf das adaptive Fahrlicht ADLS: Die im Premium serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer passen ihren Lichtkegel ganz den Fahrbedingungen an und agieren zudem als dynamisches Kurvenlicht – sie leuchten also bei Kurvenfahrt jeweils in die Kurve hinein. Oder der Spurhalteassistent LKAS. Er alarmiert den Fahrer, wenn er ohne für das System erkennbare Absicht den gewählten Fahrstreifen verlässt. Ganz ohne Zutun des Fahrers agiert auch das Smart Parking Assist System: Der automatische Einparkassistent übernimmt das rückwärtige Rangieren in parallel zur Fahrbahn gelegene Parklücken. Ergänzt wird das für den Premium offerierte Technik- Paket noch vom Reifendruck-Kontrollsystem TPMS und der hochauflösenden TFT-LCD-Instrumentenanzeige. Zusätzlich lässt sich der i40 Premium auf Wunsch mit 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit der Bereifung 225/45 R 18 ausrüsten.

Dahin gleiten und genießen: Hyundai Kombi ist ein Leisetreter

Während die Designer bei der Gestaltung des Innenraums mit viel Liebe zum Detail tätig waren und die Produktmanager bei der Serienausstattung alles andere als sparsam zur Sache gingen, bewiesen die Ingenieure Beständigkeit. Denn akribisch beseitigten sie alle den Fahrkomfort störenden Einflüsse. Schließlich war es ihr Ziel, das Reisen an Bord des i40 Kombi so angenehm wie möglich zu gestalten. In allen Tempobereichen soll sich der Mittelklassewagen von seiner gediegenen und ruhigen Seite zeigen. Das Ergebnis der umfangreichen Aktivitäten zur Geräuschminimierung: Geradezu mit stoischer Ruhe gleitet der komfortable Business- und Familien-Kombi voran. Mittel zum Zweck waren umfangreiche Dämm-Maßnahmen, wie sie nur selten in diesem Segment zum Einsatz kommen. Dach, Motorhaube, Spritzwand und Unterboden sowie Bodengruppe und hintere Seitenpartien wurden mit großflächigen Abdeckungen versehen, welche die beim Fahren auftretenden Geräusche von Motor und Reifen wirkungsvoll vom Innenraum fernhalten. Auch vibrationsreduzierende Maßnahmen wurden umfangreich vorgenommen. Zusätzliche Verstrebungen im Dachbereich sowie am Übergang von Bodengruppe und Türholmen wurden verbaut, um auch dort möglichen Vibrationsquellen entgegenzuwirken. Außerdem wurden Motor- und vordere Radaufhängung so konstruiert, dass unwillkommene Geräusche und Vibrationen von den Insassen ferngehalten werden. Zum Schluss fanden großflächig eingesetzte Dämm-Materialien den Weg in den i40 Kombi: Wo immer sinnvoll, absorbieren spezielle Füllungen ungeliebte Geräusche. Die Folge: In allen Messwertungen platziert sich der neue Lifestyle-Kombi von Hyundai in der Spitzengruppe seines Segmentes.

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Der Hyundai i40 Kombi im Detail_4: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Moderne Technik senkt Verbrauch auf Spar-Niveau

  • Benziner oder Diesel: Hyundai Mittelklasse-Kombi setzt ganz auf Direkteinspritzer
  • i40 blue 1.7 CRDi ist Sparmeister seiner Klasse
  • Ausgewogenes Fahrwerk verbindet Fahrkomfort und Fahrdynamik

Der Wirtschaftlichkeit seiner Produkte misst Hyundai seit langem große Bedeutung bei, denn es ist das Ziel des Unternehmens, in den nächsten Jahren in jeder Fahrzeugkategorie die sparsamsten Automobile anzubieten. Diesem ehrgeizigen Plan fühlt sich auch der i40 verpflichtet: Die ebenso komfortable wie hochwertige Mittelklasse-Baureihe vereint Leistungsbereitschaft und Ressourcenschonung wie kaum ein anderes Modell – und setzt mit niedrigem Verbrauch und geringer Kohlendioxid-Emission Bestwerte für ihr Wettbewerbsumfeld. Bis auf 113 Gramm pro Kilometer verringert der innovative Fünftürer je nach Motorisierung seinen CO2-Ausstoß. Dem i40 gelingt es so, eine überzeugende Brücke zwischen angenehmer Fortbewegung und Schutz der Umwelt zu schlagen. Denn einher mit der bislang komfortabelsten Art, einen Hyundai zu fahren, geht ausgeprägt ökologisches Bewusstsein. Dafür bürgen die modernen Motoren, die den i40 Kombi antreiben. Alle zur Wahl stehenden Triebwerke, zwei Benziner mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum und ein 1,7-Liter-Diesel, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird, sind Direkteinspritzer.

Bewährte Technik: Basis-Triebwerk auch erfolgreich im ix35 und im Veloster

Den Einstieg repräsentiert ein 1.591 Kubikzentimeter großer Vierzylinder- Vierventiler aus Leichtmetall, der bereits 2010 seine Premiere feierte und seitdem im Kompakt-SUV ix35 sowie dem 1+2-türigen City-Coupé Veloster zuverlässig Dienst tut. Das speziell für den europäischen Markt entwickelte Aggregat, ausgerüstet mit der neuesten Generation der kontinuierlichen variablen Ventilsteuerung CVVT und einer wartungsfreien Steuerkette zum dauerhaft zuverlässigen Antrieb der zwei oben liegenden Nockenwellen, leistet 99 kW (135 PS) im i40. Während es den i40 Kombi 1.6 innerhalb von 11,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und zudem eine Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h ermöglicht, verhält es sich an der Tankstelle äußerst unauffällig. Im Gesamtverbrauch genehmigt sich das Aggregat genügsame 6,4 Liter Superbenzin aus dem 70 Liter fassenden Tank. Auch der CO2-Ausstoß liegt auf niedrigem Niveau: Mit einem Kohlendioxid-Wert von 149 Gramm pro Kilometer zeigt es angesichts der Größe des i40 Kombi seine nachhaltigen Effizienz-Eigenschaften. Diese sind nicht nur auf die optimale Gestaltung des Brennraums zurückzuführen, sondern auch auf zahlreiche intelligente Detaillösungen. Ein Beispiel dafür liefern spezielle, mit Wasser befüllte Aussparungen zwischen den Brennräumen: Sie sorgen beim Kaltstart für ein schnelleres Ansteigen der Temperatur. Der Motor erreicht so zügig den für eine effiziente Verbrennung optimalen Betriebsbereich. Die Basismotorisierung, gekoppelt mit Sechsgang-Schaltung, steht für den i40 Kombi Comfort zur Wahl.

Style und Premium greifen auf die vielfältigen Talente eines 2,0-Liter- Benzindirekteinspritzers zurück. Der Vierventil-Vierzylinder, ebenfalls mit CVVT und Steuerkette versehen, bietet effektive Detaillösungen. Ein variables und aus gewichtsoptimierten Materialien gefertigtes Ansaugsystem sorgt für spürbar mehr Leistung bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch. Laufoptimierte Ventilaufhängungen und ein spezielles Offset-Layout des Brennraums, bei dem die Mittelachse der Zylinderbohrung versetzt zum Drehpunkt der Kurbelwelle angeordnet ist, haben ebenfalls Einfluss auf den verbrauchsoptimierten Betrieb. Im Klartext: Das 130 kW (177 PS) leistende Aggregat ist um etwa sechs Prozent stärker als die abgelöste Triebwerksgeneration, zugleich aber auch um vier Prozent sparsamer. Das dank eines maximalen Drehmoments von 213 Newtonmeter auch durchzugsstarke Triebwerk genehmigt sich in Verbindung mit Sechsgangschaltung nur insgesamt 6,8 Liter pro 100 Kilometer. Beeindruckend fallen die Fahrleistungen aus: Der 2,0-Liter-Motor ermöglicht dem i40 eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h und eine Zeit für die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 9,7 Sekunden. In der Ökobilanz gehört das Aggregat zu den fortschrittlichsten Motoren: 159 Gramm Kohlendioxid entweichen pro Kilometer an die Umwelt. Auch die Automatikvariante hält Spritkonsum und CO2-Werte in Grenzen: 7,5 Liter lautet der Verbrauchs-, 176 Gramm pro Kilometer der Emissionswert. Dem steht eine Höchstgeschwindigkeit von 208 und eine Zeitspanne von 10,8 Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 gegenüber.

Effiziente Technik: Dieselmotoren schonen die Umwelt

Sparmeister der Baureihe sind freilich die beiden 1,7-Liter-Diesel-Versionen, die in der 85-kW-Ausführung für Comfort und Style sowie in der stärkeren 100- kW-Ausführung für Style und Premium zur Verfügung stehen und außerdem für den i40 Style auch als besonders sparsame blue-Variante verfügbar sind. Beiden Turbo-Triebwerken mit variabler Schaufelgeometrie VGT eigen ist die moderne Common-Rail-Direkteinspritzung über Piezo-Injektoren. Die jüngste Generation der hocheffektiven Gemischaufbereitung arbeitet mit einem Systemdruck von bis zu 1.800 bar. Wie bei den beiden Ottomotoren übernimmt auch bei den Selbstzündern eine wartungsfreie Steuerkette den Antrieb der zwei oben liegenden Nockenwellen der Vierventiler-Motoren.

Geht es um Kraftstoffeffizienz, zeigen die CRDi-Aggregate, was derzeit möglich ist. So genehmigt sich der 85 kW (116 PS) leistende Einstiegsmotor, ab Werk kombiniert mit Sechsganggetriebe, im Gesamtverbrauch nur 4,6 Diesel Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Außerstädtisch sinkt der Konsum sogar auf nur noch 4,2 Liter. Entsprechend gering fallen die Kohlendioxid-Emissionen aus: 122 Gramm pro Kilometer ist der Wert des schwächeren i40 1.7 CRDi. Dass mehr Leistung nicht unbedingt gleich einen deutlichen Anstieg des Verbrauchs mit sich bringt, zeigen die Daten der 100 kW (136 PS) starken Variante: Der Zuwachs an Kraft von rund 18 Prozent verursacht lediglich eine Verbrauchssteigerung um 0,1 auf 4,7 Liter. Auch die CO2-Emissionen sind mit 124 g/km nur geringfügig höher: Das Plus beträgt gerade einmal 1,6 Prozent oder zwei Gramm. Während die Werte des Aggregats mit 100 kW für die Automatikvariante konzeptbedingt auf einen Gesamtverbrauch von 5,6 Liter sowie einen Kohlendioxid-Ausstoß von 149 g/km zunehmen, lässt sich das Verbrauchsniveau mit der alternativ lieferbaren blue-Variante weiter reduzieren. Ausgestattet unter anderem mit der Start-/ Stop-Automatik ISG (Idle Stop & Go), sorgt der i40 1.7 CRDi mit 85 kW (116 PS) für einen Bestwert in der Mittelklasse: Mit einem Gesamtverbrauch von 4,3 Litern, außerstädtisch sogar noch günstigeren 3,7 Litern, ist der i40 so sparsam unterwegs wie kein vergleichbarer Wagen. Die positive Folge: Die Kohlendioxid-Emissionen betragen klimafreundliche 113 Gramm pro Kilometer. Kaum nach steht dem die stärkere blue-Version: Dank eines Gesamtverbrauchs von 4,5 Litern liegt der CO2-Wert nur bei 119 g/km.

Durchzug mit Nachdruck: Selbstzünder mit hohem Drehmoment

Die beiden modernen und aus dem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Hyundai in Rüsselsheim stammenden Dieselmotoren sind keinesfalls Leistungsverweigerer, wie ein Blick auf die Fahrleistungen zeigt. Mit Tempo 190 kann der 85-kW-i40 unterwegs sein, 200 km/h erreicht die stärkere Version. Noch beeindruckender als die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100, die zwischen 12,9 und 10,6 Sekunden liegt, ist das enorme Durchzugsvermögen – dafür sorgen bei der Variante mit 85 kW 260 und bei der 100-kW-Variante 330 (Automatik: 320) Newtonmeter maximales Drehmoment, das bei beiden Motorausführungen über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung steht. Liegt es beim stärkeren Aggregat zwischen 2.000 und 2.500 Umdrehungen an, stellt es das Basis-Triebwerk sogar zwischen 1.250 und 2.750 Kurbelwellenrotationen zur Verfügung. Mit diesen maximalen Drehmomenten erreichen die neuentwickelten 1,7-Liter- Dieseltriebwerke von Hyundai Werte, die bislang 2,0-Liter-Selbstzündern vorbehalten waren.

So ausgewogen wie die Motoren zeigt sich auch das Fahrwerk des i40. Es verbindet auf überzeugende Weise ein hohes Maß an Fahrdynamik, sichere Fahreigenschaften und Fahrkomfort auch auf Langstrecken. Großen Anteil daran haben die Fahrwerksspezialisten des europäischen Technikzentrums. Sie waren federführend in alle Phasen der Entwicklung eingebunden und konnten so die Abstimmung auf die anspruchsvollen Anforderungen der europäischen und insbesondere der deutschen Autofahrer bis ins Detail vorantreiben. Denn als Entwicklungsziel wurde frühzeitig formuliert, dass der i40 Kombi nicht nur in den Bereichen Design, Technik und Kraftstoffeffizienz in die Spitzengruppe des Segmentes vorfahren sollte, sondern ebenso in den Bereichen Fahrkomfort, Handling und Fahrstabilität.

Souverän auf allen Wegen: Fahrwerk und Lenkung für prima Handling

Basierend auf einem vielfach bewährten Konzept mit Einzelradaufhängung rundum, vorne an McPherson-Federbeinen, hinten an Multilenkern, entstand ein Fahrwerkstyp, der sowohl sportlich-dynamische Fahrer als auch komfortorientierte Lenker mehr als zufrieden stellen wird. Der i40 Kombi bewegt sich agil und reaktionsschnell, sicher und stabil, kurzum: Souverän bei hohen Geschwindigkeiten wie auf schlechter Wegstrecke. Abroll- und Federungskomfort stellen selbst höchste Erwartungen zufrieden, und die präzise, elektrisch unterstützte Lenkung sorgt jederzeit für Fahrspaß. Sie zeigt sich dabei besonders vielseitig, weil sich ihre motorbetriebene Unterstützung stets optimal an den jeweiligen Fahrzustand anpasst. Im Modelljahr 2014 wird sie zudem um Flex Steer ergänzt: Die in drei Stufen regelbare Unterstützung der elektro-mechanischen Servolenkung ermöglicht es dem Fahrer, zwischen den Stufen Normal für alle Fahrsituationen, Comfort für besonders leichtgängiges Einparken oder Rangieren auf engen Flächen und Sport wählen. Diese speziell für zügiges Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften vorgesehene Einstellung reduziert die Servounterstützung und ermöglicht dem Fahrer dadurch präziseres Steuern.

Bis weit in den Grenzbereich unterstützen zahlreiche elektronische Assistenzsysteme die Spurstabilität des i40. Dazu zählt das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das gemeinsam mit dem fahrdynamischen Stabilitätsmanagement VSM agiert. Das ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung vervollständigen Bremsassistent sowie die Traktionskontrolle TCS.

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Der Hyundai i40 Kombi im Detail_5: Garantie, Service und Wartung

Fünf Jahre Sicherheit garantiert

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Hyundai übernimmt fünf Sicherheits-Checks
  • Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre

Sowohl beim Kauf als auch beim Unterhalt entpuppt sich die Mittelklasse- Baureihe von Hyundai als überzeugende Alternative für private wie gewerbliche Käufer. Grund ist das umfangreiche Garantie-Paket, das Hyundai jedem i40 Kombi mit auf den Weg gibt.

So gibt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren eine Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die zudem ohne Kilometerbegrenzung gilt. Lediglich für Verschleißteile, die in dieser Zeit ersetzt werden müssen, muss der Halter aufkommen. Eine Ausnahme bilden Taxis oder Mietwagen: Dann ist die Neuwagengarantie auf 200.000 (Taxi) und 100.000 Kilometer (Mietwagen) begrenzt. Darüber hinaus gewährt Hyundai beim i40 Kombi eine Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen, die zwölf Jahre beträgt, sowie 60 Monate Garantie auf die Lackierung. Außerdem übernimmt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren fünfmal die Kosten für den Hyundai Sicherheits-Check. Das bedeutet, der i40 Fahrer kann beispielsweise zum Winterbeginn oder vor einen längeren Urlaubsreise sein Fahrzeug beim Hyundai Händler gründlich überprüfen lassen.

Sicher reisen: Mobilitätsgarantie springt bei einer Panne ein

Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 60 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, die Hyundai Mobilitätsgarantie. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten. Zudem wird die Ersatzteilversorgung vor Ort geregelt oder für die Weiter- oder Rückreise der Insassen gesorgt, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Garantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 200.000 Kilometern.

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