Der neue Hyundai i20 WRC wirbelt Staub auf

  • Hyundai Motorsport testete sein Rallye-WM-Auto erstmals auf Schotter
  • Juho Hänninen, Bryan Bouffier und Chris Atkinson am Steuer des i20 WRC
  • Einsatzorte im Süden Frankreichs bieten hervorragende Testbedingungen

Alzenau. Hyundai Motorsport gibt weiter Vollgas bei der Entwicklung des Hyundai i20 WRC, der 2014 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gehen wird: Zuletzt wurden mit dem Allrad-Boliden in seiner neuesten Spezifikation ausführliche Tests auf Schotterpisten gefahren.

Auf dem gleichermaßen lockeren wie auch rauen Untergrund kamen neue Komponenten zum Einsatz. Die Cockpitarbeit teilten sich die drei Test- und Entwicklungsfahrer von Hyundai Motorsport, Juho Hänninen, Bryan Bouffier und Chris Atkinson.

Hyundai Motorsport Teamchef Michel Nandan bilanzierte: „Das war ein sehr lehrreicher und produktiver Testmonat für uns. Dabei haben wir das Wettkampfpotenzial des neuen Hyundai i20 WRC unter verschiedensten Bedingungen ausloten können. Wie bei einem Testdebüt üblich, galt es einige Unwägbarkeiten zu meistern, aber letztlich ist es ja Sinn und Zweck eines Tests, diese auszuräumen. Wir haben uns viel Zeit genommen, die aufgetretenen Probleme zu analysieren und zu lösen. Unsere drei Testfahrer Juho, Bryan und Chris haben uns dabei wie erhofft unterstützt. Ich bin mit ihrer Arbeit genauso zufrieden wie mit dem gesamten Testablauf.“

Die Testarbeit im Juli an dem Hyundai i20 WRC in seiner aktuellsten Baustufe verteilte sich auf zwei Einheiten. Einsatzorte waren Chateau Lastours und Mazamet im Süden Frankreichs. Hier hatte das Team eine Vielzahl an Bedingungen, wie sie auch bei Läufen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft anzutreffen sein werden.

„Für uns war es sehr wichtig, ebenso viele Daten und Erfahrungen auf extrem rauem Gelände zu sammeln wie auf flüssigen, schnellen Strecken“, ergänzt Nandan. „Das Technik- und Entwicklungsteam von Hyundai Motorsport in Alzenau arbeitet kontinuierlich daran, den i20 WRC zu perfektionieren. Die aktuellen Tests haben uns sehr dabei geholfen, wichtige mechanische Komponenten wie Fahrwerk und Antrieb zu beurteilen. Gegenüber den letzten Tests auf Asphalt hat das Auto nochmals einen deutlichen Entwicklungsschritt gemacht.“

Die Tests im Süden Frankreichs dienten gleichzeitig dazu, Arbeitsprozesse und Zusammenarbeit des Teams zu optimieren und Abstimmungen für die noch anstehenden Tests in diesem Jahr durchzuführen.

„Wir müssen in kurzer Zeit einen großen Berg an Aufgaben bewältigen, aber ich spüre, dass das Team an einem Strang zieht. Das gefällt mir. Der gerade gemeisterte Schotter-Test war ein wichtiger Meilenstein für uns alle. Nichtsdestotrotz wartet auch noch einiges auf uns bis zur Rallye Monte-Carlo. Bislang haben wir aber jede Zielvorgabe erfüllt. Daher bin ich sehr stolz auf mein Team und blicke sehr optimistisch auf die nächsten Entwicklungsschritte, die wir gehen werden“, sagte Nandan abschließend.

 
 

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